Affiliate-Marketing

Den Begriff des Affiliate-Marketings schuf 1996 der Onlinehändler Amazon. Er bot seinen Mitgliedern an, für Produkte zu werben, die es im Internet-Shop zu kaufen gab. Bei erfolgreicher Vermittlung wurde Provision gezahlt. An diesem Grundprinzip hat sich bis heute nichts geändert.

Eigentlich ist jene Art der Vermittlung eine Rückbesinnung auf längst etablierte Vertriebskanäle im Geschäftsalltag. Jeder Einzelhändler erwirtschaftet sich über den erfolgreichen Absatz von Produkten einen Umsatz. Doch es gibt einen großen Unterschied. Das heutige Affiliate-Marketing ermöglicht, dass einerseits jeder Anbieter ein Affiliate-Programm aufsetzen und andererseits jeder Internetnutzer ein potenzieller Vertriebsmitarbeiter werden kann. Sie als Shopbetreiber profitieren davon, dass ihre Produkte auf tausenden Webseiten beworben und verkauft werden können. Sie zahlen nur, wenn es zum tatsächlichen Kauf kommt. Auch den Branding-Effekt sollten Sie dabei nicht unterschätzen.

J5MEDIA berät Sie bei Konzeption und Aufbau Ihres eigenen Affiliate-Programms.

Publisher, Advertiser und Partnernetzwerk

Affiliate-Marketing ist ein dynamisches Konstrukt mit drei Teilnehmern. Der Advertiser – in dem Fall Sie -, auch Händler oder Merchant genannt, stellt Produkte oder Dienstleistungen zur Verfügung. Diese werden über einen Internet-Shop oder eine entsprechende Webseite angeboten. Der Affiliate (Publisher bzw. Partner) bewirbt die Produkte. Mögliche Varianten neben der konventionellen Einblendung von Werbebannern sind u.a. Webseiten mit Klickaufforderung, Bonussysteme und Newsletter-Versand.

Den dritten Teil nimmt das Affiliate-Netzwerk ein. Es bietet eine Plattform, auf der sich die Affiliates für ein Partnerprogramm der Advertiser bewerben können. Das Netzwerk stellt ebenfalls Tracking-Technologie, finanzielle Abwicklung und das Abrufen von Statistiken zur Verfügung. In Deutschland zählen Affilinet, Belboon, TradeDoubler und Zanox zu den Bekanntesten unter ihnen.

Abrechnungsmodelle

Im Affiliate-Marketing ist eine erfolgsbasierte Arbeitsweise üblich. Für den Publisher heißt das: Nur wer erfolgreich vermittelt, kann Provision verlangen. Und für den Advertiser: Nur wenn ein Produkt vermittelt wurde, gibt es Provisionszahlung. Im Laufe der Zeit haben sich zwei Konditions- bzw. Abrechnungsmodelle etabliert.

PPL steht für “Pay per Lead”. Ein Lead ist der Datensatz aus einer Einmalaktion wie beispielsweise einer Registrierung bei einem Internet-Shop oder das Anmelden für einen Newsletter. PPS heißt „Pay per Sale“ und orientiert sich am direkten Kauf eines Produkts. Ausschlaggebend ist der Wert des Warenkorbs. Der Affiliate erhält einen bestimmten Prozentsatz davon als Provision. In der Vergangenheit wurden auch Kombi-Modelle angeboten. Eine beliebte Variante war es, PPC („Pay per Click“) und PPL zu kombinieren. Der Affiliate wurde für einen Klick auf das Werbebanner und zusätzlich für den erfolgreichen Lead belohnt. Jedes Affiliate-Programm bedarf einer genauen Prüfung, welches Abrechnungsmodell am besten passt.

Bedenken Sie: Ein Programm ist nur so gut, wie seine Partner. Als langjähriger Publisher versteht J5MEDIA, worauf es bei der Betreuung eines erfolgreichen Affiliate-Programms ankommt. Stetige Kommunikation mit den Affiliates und dem Netzwerk ist genauso wichtig wie die Optimierung von Werbemitteln und Provisionsmodell. Eine komplette Leistungsbeschreibung haben wir für Sie zusammengefasst.

Unsere Leistungen im Affiliate-Marketing:

  • Konzeption und Initialisierung von Affiliate-Programmen
  • Kampagnenmanagement und -koordination
  • Maßnahmenplanung und Aktivierung von Top-Affiliates
  • Beratung und Unterstützung für die technische Implementierung
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